01.12.2011 / 15:34

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Neverdead - Vorschau

In Neverdead kämpfen sich Spieler als unsterbliche Dämonenjäger durch Monsterhorden. Verliert der Protagonist Arme, Beine oder seinen Kopf, geht das Spiel trotzdem weiter. Golem.de hat den Actiontitel von Konami und Rebellion ausprobiert.

 

Video: Neverdead - Vorschau (3:01)

Sprechtext

Bryce Boltzmann ist mehr als 500 Jahre alt und gar nicht glücklich darüber. Ein Dämonenkönig hat ihm einst den Fluch der Unsterblichkeit auferlegt. Im Actionspiel Neverdead macht er Jagd auf seinen Peiniger und hofft, so endlich ewige Ruhe finden zu können. Auf dem Weg dahin tötet er hordenweise Monster und kommentiert dies mit zynischen Sprüchen.

Bryce feuert doppelhändig mit Pistolen, Maschinengewehren und anderen Schusswaffen oder bedient sich im Nahkampf einer großen Klinge. In den meisten Levelabschnitten müssen erst alle Gegner besiegt werden, ehe sich der nächste Durchgang öffnet.

Zwar muss der Protagonist den Tod nicht fürchten, trotzdem kann er Schaden nehmen. Monster beißen und schneiden ihm Arme, Beine und sogar den Kopf ab. Auch mit grober körperlicher Behinderung kann er sich noch zur Wehr setzen. So kämpft er auf einem Bein hüpfend weiter oder schleudert Feinden abgetrennte Gliedmaßen entgegen.

Verlorene Körperteile kann er entweder durch Berührung wieder aufsammeln oder - voll regenerierte Gesundheit vorausgesetzt - auf magische Weise nachwachsen lassen.

Um an scheinbar unerreichbare Objekte zu gelangen, ist oft im wahrsten Sinne des Wortes Kopfeinsatz gefragt. Auf ähnlichem Wege löst der Spieler immer wieder auch kleine Rätsel.

In einer Passage reißt sich Bryce absichtlich den Kopf von den Schultern, um so durch einen Lüftungsschacht zu rollen. Auf der anderen Seite zaubert er seinen restlichen Körper herbei und öffnet Gefährtin Arcadia die versperrte Tür.

Eine Wippe, die Bryce eigentlich nicht tragen könnte, erfordert ebenso kopfloses Vorgehen.

Trotz aller körperlicher Flexibilität ist es möglich, dass der Spieler in Neverdead einen "Game Over"-Bildschirm sieht. So gibt es zum Beispiel Gegnertypen, die abgetrennte Extremitäten aufsaugen.

Landet Bryces Kopf im Magen eines Monsters und der Spieler versagt beim rettenden Minispiel, wird er bis in alle Ewigkeit verdaut. In diesem Fall bleibt nur die Möglichkeit, vom letzten Speicherpunkt aus weiterzuspielen. Nimmt Arcadia zu viel Schaden, ohne rechtzeitig geheilt zu werden, ist das Abenteuer ebenfalls vorbei.

Bryce und Arcadia necken sich während des laufenden Spiels gerne mit flotten Sprüchen. Die Handlung des Spiels wird außerdem in vorberechneten Zwischensequenzen erzählt, so wie hier nach dem Sieg über einen Endgegner.

"Der Tod kann warten", ist Konamis Motto für Neverdead. Spieler müssen sich dagegen nicht mehr lange in Geduld üben, denn der Actiontitel soll bereits im Frühjahr 2012 für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen.

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